Das Internet der Dinge (IoT) ist nach wie vor eine der treibenden Kräfte für den Wandel in zahlreichen Branchen. Von der Energie- und Logistikbranche über das Gesundheitswesen und die Landwirtschaft bis hin zu Smart Cities bietet das IoT eine leistungsstarke Möglichkeit, die physische und die digitale Welt miteinander zu verbinden – und so reale Probleme mithilfe von Daten zu lösen.
Im Mittelpunkt jeder IoT-Implementierung steht das „Ding“ – ein Gerät, das speziell dafür entwickelt wurde, Daten über seine Umgebung, seinen Status oder seine Nutzung zu erfassen und zu übertragen. In diesem Blogbeitrag erklären wir, was IoT-Geräte sind, wie sie funktionieren und warum sie die Bausteine vernetzter Lösungen sind.
Was ist ein IoT-Gerät?
Ein IoT-Gerät ist ein Hardware-Gerät – ein Sensor, ein Aktor oder ein anderes eingebettetes System –, das mit einem Netzwerk verbunden ist, um Daten mit geringer oder gar keiner menschlichen Beteiligung zu erfassen, zu übertragen oder darauf zu reagieren. Diese auch als „Internet-of-Things“-Geräte bezeichneten Geräte sind speziell entwickelte Werkzeuge, die mithilfe von Sensoren beispielsweise Temperatur, Bewegung, Druck oder Standort messen und über eine Mobilfunk- oder WLAN-Verbindung diese Informationen an Cloud-Plattformen oder Backend-Systeme übermitteln.
Zu den IoT-Geräten können auch Aktoren gehören, die Aktionen wie das Entriegeln von Türen, das Anpassen von HLK-Einstellungen oder das Betätigen eines Schalters ausführen. Ob sie nun Daten erfassen oder Aktionen ausführen – IoT-Geräte spielen eine entscheidende Rolle dabei, Systeme intelligenter, sicherer und effizienter zu machen.
Ist ein Smartphone oder ein Laptop ein IoT-Gerät?
Im Allgemeinen nein. Smartphones und Laptops sind zwar mit dem Internet verbunden, gelten jedoch in der Regel nicht als IoT-Geräte, da es sich um Allzweck-Computer handelt, die direkt von Menschen bedient werden. IoT-Geräte hingegen sind spezialisierte, eingebettete Systeme, die für die Ausführung einer bestimmten Funktion entwickelt wurden – oft automatisch und ohne menschliche Interaktion. Die Unterscheidung kann verschwimmen, da Smartphones viele der gleichen Sensoren enthalten wie IoT-Geräte, doch der entscheidende Unterschied liegt im Verwendungszweck: Ein IoT-Gerät ist für eine bestimmte, eingebettete Aufgabe konzipiert und nicht für allgemeine Rechenaufgaben.
Beispiele für IoT-Geräte aus der Praxis
Die IoT-Technologie hat sich auf nahezu alle Branchen ausgeweitet. Hier sind nur einige Beispiele für Geräte, die in der Praxis zum Einsatz kommen:
Versorgungsunternehmen & Energie
- Intelligente Stromzähler
- Solarwechselrichter
- Fernüberwachungsgeräte für Tankfüllstände
- Gittersensoren
Einzelhandel
- Intelligente Regale und Bestandssensoren
- Vernetzte Kassenterminals
- Temperaturüberwachungsgeräte für die Kühlkette
- Intelligente Verkaufsautomaten
Immobilien & intelligente Gebäude
- Intelligente Beleuchtungs- und HLK-Systeme
- Luftqualitäts- und Anwesenheitssensoren
- Vernetzte Aufzüge und Türschlösser
- Parkplatzsensoren und „EV “-Ladeinfrastruktur
Öffentlicher Sektor & Smart Cities
- Vernetzte Ampeln und Verkehrsschilder
- Fahrzeugortungssysteme für den öffentlichen Nahverkehr
- Sensoren zur Umweltüberwachung
- Intelligente Abfallbehälter und Recyclingstationen
Diese Geräte ermöglichen alles von der vorausschauenden Instandhaltung über die Energieoptimierung bis hin zu verbesserten Dienstleistungen für die Bürger und erschließen damit auf breiter Front neue Effizienzpotenziale und Innovationen.
Was macht ein Gerät „smart“? Die Komponenten im Inneren
Im Grunde funktioniert ein IoT-Gerät so, dass es mithilfe von Sensoren Daten erfasst, diese über einen Prozessor auswertet und über ein Konnektivitätsmodul an eine Cloud-Plattform überträgt, wo die Daten Erkenntnisse liefern oder automatisierte Aktionen auslösen können. Die folgenden Komponenten machen dies möglich.
1. Mikrocontroller (MCU)
Das „Gehirn“ des Geräts, eine MCU, ist ein kompakter Prozessor, auf dem die Software läuft, die für die Erfassung und Übertragung von Daten zuständig ist. Sie steuert das Verhalten des Geräts und dessen Interaktion mit anderen Systemen.
2. Modem
Das Modem ermöglicht es dem Gerät, über ein Netzwerk zu kommunizieren – in der Regel über Mobilfunk, insbesondere bei mobilen und schwer erreichbaren Anwendungsfällen. Es verbindet das Gerät mit dem Internet oder privaten Netzwerken, sodass Daten in Echtzeit ausgetauscht werden können.
3. SIM-Karte oder eSIM
Um auf Mobilfunknetze zugreifen zu können, benötigen IoT-Geräte eine SIM-Karte oder eine integrierte SIM-Karte. Die „ IoT SIM “-Karten von KORE bieten sichere, weltweite Konnektivität über Hunderte von Netzwerken hinweg und stellen sicher, dass Ihre Geräte stets online bleiben, unabhängig davon, wo sie eingesetzt werden.
4. Sensoren und Aktoren
Sensoren erfassen Daten aus der realen Welt wie Bewegung, Licht, Temperatur oder Druck. Aktoren setzen digitale Befehle in physikalische Aktionen um – sie öffnen Ventile, stellen Thermostate ein oder bewegen Maschinen.
5. Stromversorgung
Die meisten IoT-Geräte sind für einen energiesparenden Betrieb ausgelegt und werden mit Batterien, Solarenergie oder Energy Harvesting betrieben. Ein effizientes Energiemanagement ist von entscheidender Bedeutung, insbesondere bei Einsätzen an abgelegenen Standorten oder im mobilen Bereich.
6. Leiterplatte
Dies ist das Herzstück des Geräts, auf dem alle Bauteile verlötet und miteinander verbunden sind. Eine gut konzipierte Leiterplatte (PCB) gewährleistet eine einwandfreie Kommunikation und Leistungsfähigkeit zwischen den Bauteilen.
All diese Elemente wirken zusammen, um Echtzeitdaten zu liefern, die intelligentere Entscheidungen ermöglichen.
IoT-Geräte: Der Motor für eine intelligentere, vernetztere Welt
Im Zuge der fortschreitenden Entwicklung der Branchen gewinnen IoT-Geräte zunehmend an Bedeutung. Diese vernetzten Geräte bilden die Grundlage für intelligente Systeme, die Kosten senken, die Sicherheit verbessern und Abläufe optimieren.
Durch die Auswahl der richtigen Geräte und die Zusammenarbeit mit einem vertrauenswürdigen Partner wie KORE können Unternehmen sicherstellen, dass ihre IoT-Lösungen zuverlässig, sicher und zukunftsfähig sind.
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Aktualisiert im August 2026.
