EV Das Laden boomt – aber was sorgt dafür, dass alles reibungslos läuft?
Da sich die Verbreitung von „ EV “ weltweit immer schneller ausbreitet, wächst die Nachfrage nach Ladeinfrastruktur ebenso rasant. Der Aufbau eines erfolgreichen Ladenetzes beschränkt sich jedoch nicht nur auf die Installation weiterer Hardware – es geht vielmehr darum, sicherzustellen, dass alle Komponenten miteinander kommunizieren. Hier spielt das Open Charge Point Protocol (OCPP) eine entscheidende Rolle.
OCPP ist die universelle Sprache, die die Kommunikation zwischen Ladegeräten EV und Backend-Systemen ermöglicht – unabhängig vom Hersteller oder Softwareanbieter. Angesichts der stetig wachsenden Elektromobilität sorgt OCPP dafür, dass Ladestationen flexibel, zukunftsfähig und interoperabel bleiben.
Was ist OCPP?
OCPP ist ein Open-Source-Kommunikationsstandard, der von der Open Charge Alliance (OCA) entwickelt wurde, um die Interoperabilität zwischen Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge (EVSE) und Ladestationsmanagementsystemen zu gewährleisten. Durch die Nutzung dieses Standards können Hardware und Software verschiedener Anbieter zusammenarbeiten, ohne an proprietäre Systeme gebunden zu sein.
Beispielsweise kann eine Ladestation des Herstellers A mit einer Verwaltungsplattform des Softwareanbieters B kommunizieren, sofern beide dieselbe OCPP-Version unterstützen.
OCPP ermöglicht wichtige Funktionen wie:
- Ladevorgänge starten und beenden
- Benutzer autorisieren
- Übermittlung von Diagnosedaten
- Abrechnung und Zahlungen verwalten
- Benachrichtigungen bei Fehlern oder erforderlichen Wartungsarbeiten versenden
Wer nutzt OCPP – und warum ist das wichtig?
Im Ladeökosystem von „ EV “ gibt es drei Hauptakteure, die auf OCPP setzen:
- EVSE-Hersteller – Herstellung der Ladegeräte
- CSMS-Anbieter – Bieten Softwareplattformen an, mit denen Ladevorgänge verwaltet, überwacht und abgerechnet werden können
- Ladestationsbetreiber (CPOs) – Sie besitzen und betreiben die Ladestationen und pflegen die Beziehungen zu den Endnutzern
Auch wenn manche Unternehmen möglicherweise mehr als eine dieser Funktionen abdecken, ist es doch üblich, dass sie unabhängig voneinander agieren – weshalb Interoperabilität unerlässlich ist.
OCPP stellt sicher, dass Ladegeräte und Softwaresysteme unabhängig von der Organisationsstruktur dieser Anbieter zusammenarbeiten können. Diese Flexibilität ist entscheidend für den Ausbau von Ladenetzwerken, ohne an einen einzigen Anbieter gebunden zu sein.
So funktioniert OCPP in der Praxis
Schauen wir uns einen typischen Ladevorgang über „ EV “ an, um zu sehen, wie OCPP in der Praxis funktioniert:
- Ein Fahrer reserviert eine Ladestation über eine mobile App.
- Das Backend-System setzt dieses Ladegerät auf Wartestatus.
- Bei der Ankunft weist sich der Fahrer aus, woraufhin das Ladegerät ihn authentifiziert und den Stecker entriegelt.
- Das Fahrzeug beginnt mit dem Laden, wobei der Ladefortschritt in Echtzeit verfolgt wird.
- Nach Abschluss des Ladevorgangs beendet das Ladegerät die Sitzung und übermittelt die Nutzungsdaten, um die Abrechnung auszulösen.
- Die Abrechnung für den Fahrer erfolgt je nach den Richtlinien des CPO entweder auf Basis des Energieverbrauchs, der Nutzungsdauer oder einer Pauschale.
Jeder dieser Schritte wird durch OCPP unterstützt, wodurch eine sichere Kommunikation zwischen dem Ladegerät und dem Backend-System gewährleistet wird.
OCPP-Versionen: Was ist der aktuelle Stand?
Zwar ist OCPP 1.6 nach wie vor weit verbreitet und OCPP 2.0.1 brachte wesentliche Verbesserungen wie erhöhte Sicherheit und intelligente Ladefunktionen mit sich, doch die aktuellste Version ist nun OCPP 2.1, die von der Open Charge Alliance veröffentlicht wurde.
OCPP 2.1 baut auf früheren Versionen auf und bietet folgende Neuerungen:
- Verbesserte Unterstützung für ISO 15118 und Plug & Charge
- Verbesserte Leistung und Erweiterbarkeit für eine sich weiterentwickelnde „ EV “-Infrastruktur
- Engere Abstimmung mit modernen Energiemanagementsystemen
Da die Branche schrittweise auf OCPP 2.1 umstellt, sollten Unternehmen, die in eine Ladeinfrastruktur nach dem „ EV “-Prinzip investieren, sicherstellen, dass sowohl ihre Hardware- als auch ihre Softwarepartner auf dem besten Weg sind, die neueste Version zu unterstützen – damit sind die Installationen zukunftssicher und erfüllen die sich weiterentwickelnden technischen und regulatorischen Standards.
Die Verbindungsebene: Hier kommt KORE ins Spiel
OCPP ist nur ein Teil des Puzzles. Damit das System funktioniert, benötigen Ladestationen eine zuverlässige und sichere Möglichkeit, mit dem CSMS zu kommunizieren – oft an abgelegenen oder verteilten Standorten. Hier kommt die globale Mobilfunkverbindung von KORE ins Spiel.
Während ältere Ladegeräte möglicherweise auf Ethernet oder WLAN angewiesen sind, bietet das mobilfunkbasierte IoT eine größere Reichweite, eine einfachere Installation und eine bessere Skalierbarkeit. Und da intelligente EVSE-Hardware mittlerweile mehr Echtzeit-Diagnosen, Firmware-Updates und Sicherheitspatches erfordert, ist eine zuverlässige Konnektivität kein Pluspunkt mehr – sie ist eine Grundvoraussetzung.
KORE bietet:
- Global SIM Solutions – Unsere Super SIM Technologie ermöglicht EVSE-Anbietern den Zugang zu Hunderten von Netzwerken weltweit und gewährleistet nahtloses Failover, optimiertes Routing und konstante Verfügbarkeit – alles über eine einzige SIM-Karte.
- Managed Services – Von der Bereitstellung über die Netzwerküberwachung bis hin zum SIM-Lebenszyklusmanagement bietet KORE integrierte Unterstützung, damit Betreiber von Ladestationen schnell und sicher skalieren können.
- Sicherheit und „ Device Management “ – Firmware-Updates und Echtzeitdiagnosen lassen sich sicher drahtlos verwalten, wodurch Ausfallzeiten vermieden und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften gewährleistet werden.
Warum die Einhaltung der OCPP-Standards Ladestationen-Netzwerke zukunftssicher macht
Investitionen in die Ladeinfrastruktur müssen langfristig Bestand haben. Durch die Einführung von OCPP stellen Sie sicher, dass sich Ihr Netzwerk an neue Partner, neue Vorschriften und neue Technologien anpassen kann.
OCPP ermöglicht:
- Flexibilität bei der Anbieterwahl (keine Anbieterabhängigkeit)
- Einfachere Skalierung des Netzwerks
- Vereinfachte Integration mit anderen Mobilitätsdiensten
- Unterstützung für intelligente Energieanwendungen (wie Lastmanagement oder dynamische Preisgestaltung)
In Kombination mit einer flexiblen, sicheren Konnektivitätsschicht von KORE wird das OCPP-basierte „ EV “-Laden noch leistungsfähiger – und ermöglicht es Unternehmen, weltweit zu expandieren und dabei auf Nummer sicher zu gehen.
Abschließende Gedanken: Für die Zukunft konzipiert
OCPP ist mehr als nur ein technischer Standard – es ist die Grundlage für Innovationen im Bereich der „EV “-Ladetechnik. Dank offener Protokolle und globaler Vernetzung können Betreiber von Ladestationen den Fahrern ein besseres Erlebnis bieten, betriebliche Probleme reduzieren und in einem sich schnell wandelnden Markt wettbewerbsfähig bleiben.
Ganz gleich, ob Sie Hersteller, CPO oder Softwareanbieter sind – KORE kann Ihnen dabei helfen, Ihre OCPP-vernetzten Geräte mit intelligenter, zukunftsfähiger Konnektivität auszustatten.
Sind Sie bereit, Ihre Ladestation mit weltweiter Mobilfunkverbindung auszustatten? Nehmen Sie noch heute Kontakt mit KORE auf.
